Ich hoffe und denke (zum Glück) nicht! Allerdings scheint es ein Massenphänomen zu sein und oft trifft es gerade die Menschen, von denen man es am wenigsten erwartet und die es vielleicht selbst nicht von sich gedacht hätten. Was mir zumindest jeder Betroffene bestätigt hat – es ist ein schleichender Prozess und man bemerkt es oft erst, wenn es zu spät ist (Stress hat man ja irgendwie doch immer, ob beruflich oder privat). Auch wenn ich das Gefühl habe, alles im Griff zu haben will ich mich in der nächsten Zeit mehr mit dem Thema befassen um es gar nicht so weit kommen zu lassen. Mein erster Schritt war mich mit verschiedenen Personen zu unterhalten und zu verstehen, wie überhaupt ein Burnout zustande kommt.

Das habe ich gefunden…

Habe ich das Burnoutsyndrom und wie finde ich es raus?

Burnoutsyndrom äußert sich auf unterschiedliche Art und Weise:

  • Emotionale Erschöpfung ist häufig das erste Anzeichen und zeigt sich durch ein Gefühl der Abgestumpftheit und Motivationslosigkeit.
  • Die persönliche Leistung wird nicht mehr als Erfolg/Stolz sondern mit Gleichgültigkeit hingenommen.
  • Als Depersonalisierung bezeichnet man die Entwicklung von negativen und zynischen Gedanken gegenüber sein Umfeld und zeigt sich durch eine Ablehnung von Kollegen und Kunden.

Findet man diese drei Punkte über einen langen Zeitraum in seinem Alltag, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man sich (vielleicht bisher unbewusst) schon in einer Situation befindet, in der es zu handeln gilt! Wichtig ist aber auch: Stress kann die selben Auswirkungen haben. Der Unterschied dabei ist, dass Stress nur von vorübergehender Dauer ist und nicht Tag ein Tag aus anhält.

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Aber wie passiert das? Was kann uns so beeinflussen?

Das sind die Punkte, die ich gefunden habe:

  • Arbeitsbelastung – Wer kennt es nicht – Zuviel zu tun, mit zu wenig Zeit und zu wenig Mitteln.
  • Unter Kontrolle – Wer in einem Beruf ist und unter Dauerbeobachtung steht.
  • Gleichbehandlung – Diskriminiert werden gegenüber anderen.
  • Werschätzung – Zu geringe Bezahlung oder zu wenige Erfolgszugeständnisse im Berufsleben und Privatleben.
  • Gemeinschaft – Ein Leben in Isolation oder Ausgestoßenheit im nahen Umfeld.
  • Werte – Die eigenen Werte stimmen nicht mit denen deiner Arbeit überein.

Natürlich müssen nicht alle zutreffen, aber jeder Punkt trägt einen entscheidenen Beitrag zu deiner Laune bei.

Was denkst du darüber?

Was stresst dich am meisten und wie gehst du damit um?

In den nächsten Tagen und Wochen möchte ich gerne mich mehr damit befassen was ich machen kann um erst gar nicht in diese Situation zu kommen. Ich würde mich freuen, wenn du mir dabei hilfst und deine Erfahrung mit mir und allen Lesern teilst!

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    Vielen Dank, dass du hier vorbei geschaut hast!

    Paul von mygenuss.de

 

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Ein Kommentar zu „Burnout – Bin ich schon drin?

  1. Hallihallo, der Begriff Burnout ist schon ein Überbegriff für viele psychische Erkrankungen geworden und hat deshalb auch viele Gesichter. Sehr gut, dass du dich dazu entschlossen hast, dich damit zu befassen. Ein richtig gutes Zeichen 😉 Du erkennst dein Befinden und „spürst“ dich selber auch. Die meisten Menschen mit Burnout sind davon schon weit entfernt und beginnen erst darüber nachzudenken, wenn sie bereit ganz unten angekommen sind. Es würde uns freuen, wenn du auch auf unserem Blog vorbei schaust. Liebe Grüße

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